Allgemeine Auftragsbedingungen

 

1. Allgemeines
1.1 Für die Zusammenarbeit mit Mag. Karin Guldenschuh-Vonach, Büro für Kommunikation, Neudorfstraße 5, 6922 Wolfurt, Österreich (im Folgenden Auftragnehmerin), und Ihnen (im Folgenden Auftraggeber) gelten ausschließlich diese Allgemeinen Auftragsbedingungen. Sie sind verbindlich für den gesamten gegenwärtigen und künftigen Geschäftsverkehr mit der Auftragnehmerin, auch wenn darauf nicht ausdrücklich Bezug genommen wird.

1.2 Von diesen Allgemeinen Auftragsbedingungen abweichende oder ergänzende Regelungen – insbesondere allgemeine Geschäfts- oder Einkaufsbedingungen von Auftraggebern – werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn diese von der Auftragnehmerin ausdrücklich schriftlich bestätigt wurden.

2. Grundlagen der Zusammenarbeit
2.1. Grundlage jedes Auftrages ist ein vom Auftraggeber vorgegebener Rahmen (Briefing), dessen Anforderungen von der Auftragnehmerin zu erfüllen sind. Die Angebotslegung durch die Auftragnehmerin erfolgt auf Basis dieses Briefings.

2.2. Die Auftragnehmerin schafft das Werk (Konzepte, Entwürfe, Texte, Drehbücher etc.) eigenverantwortlich in eigener Person. Sie ist jedoch berechtigt, zur Durchführung sachverständige Mitarbeiter oder Kooperationspartner (Erfüllungsgehilfen) heranzuziehen.

2.3. Weitere Beratungsleistungen der Auftragnehmerin in Zusammenhang mit der Erfüllung und Realisierung des Werks und/oder Projekts erfolgen auf der Grundlage des von der Auftragnehmerin gelegten Angebots, das ebenfalls einen integrierenden Bestandteil für die Zusammenarbeit darstellt.

3. Mitwirkungspflicht des Auftraggebers
Der Auftraggeber stellt der Auftragnehmerin sämtliche zur Durchführung des Auftrags erforderlichen Informationen und Unterlagen kostenfrei, zeitgerecht und vollständig zur Verfügung. Er informiert die Auftragnehmerin über alle Vorgänge und Hintergründe, die für die Ausführung des Auftrags nötig sind.

4. Urheberrecht und Nutzungsrechte
4.1 Die Auftragnehmerin arbeitet auf der Grundlage von Dienst- oder Werkverträgen. An den von ihr erstellten Konzepten und Texten werden Nutzungsrechte nach individueller Vereinbarung übertragen. Sofern nichts anderes vereinbart ist, wird ein nicht-ausschließliches Nutzungsrecht eingeräumt. Die Nutzungsrechte gehen erst nach vollständiger Bezahlung über. 

4.2. Alle Konzepte und Texte der Auftragnehmerin unterliegen dem Urheberrechtsgesetz und dürfen nur mit vorheriger Zustimmung der Auftragnehmerin genutzt werden. Der Auftragnehmer erhält alle Unterlagen, Zwischenergebnisse, Entwürfe, Konzeptionsbeschreibungen und Ausarbeitungen der Auftragnehmerin zu treuen Handen. Bis zum Erwerb der Nutzungsrechte sowie im Ablehnungsfall (Nutzungsverzicht) ist es dem Auftraggeber nicht gestattet, davon Ablichtungen herzustellen, sie in Computersystemen abzuspeichern oder Dritten zur Ansicht oder Weiterbearbeitung zugänglich zu machen.

4.3 Die Konzepte und Texte der Auftragnehmerin dürfen ohne ausdrückliche Einwilligung der Auftragnehmerin weder im Original noch bei der Reproduktion verändert werden. Jede Nachahmung – auch von Teilen – ist unzulässig.

4.4 Eine Weitergabe der Nutzungsrechte an Dritte bedarf der schriftlichen Zustimmung durch die Auftragnehmerin.

4.5 An Konzepten, Entwürfen und Texten werden nur Nutzungsrechte eingeräumt, nicht jedoch Urheberpersönlichkeitsrechte übertragen.

4.6 Die Auftragnehmerin hat das Recht, auf Vervielfältigungsstücken als Urheberin genannt zu werden. Eine Verletzung des Rechts berechtigt sie zum Schadensersatz.

4.6 Vorschläge des Auftraggebers oder seine sonstige Mitarbeit haben keinen Einfluss auf die Vergütung. Sie begründen kein Miturheberrecht.

5. Vergütung
5.1 Alle Leistungen der Auftragnehmerin erfolgen gegen Entgelt, lediglich die zur Offertlegung nötige Erstellung von Leistungs-, Zeit- und Kostenplänen erfolgt kostenlos.

5.2. Konzepte, Entwürfe und Texte bilden zusammen mit den Nutzungsrechten eine einheitliche Leistung.

5.3 Die Vergütung erfolgt auf der Grundlage des Angebots der Auftragnehmerin, sofern keine anderen Vereinbarungen getroffen wurden. 

5.4 Nutzt der Auftraggeber die Werke in einem größeren Umfang als ursprünglich vorgesehen, so ist die Auftragnehmerin berechtigt, die Differenz zwischen der höheren Vergütung für die Nutzung und der ursprünglich gezahlten zu verlangen.

5.5 Storniert der Auftraggeber während der Gestaltungs- oder Ausführungsphase oder innerhalb einer aufrechten Rahmenvereinbarung durch Gründe, die nicht von der Auftragnehmerin zu verantworten sind, den Auftrag, oder reduziert er den Auftragsumfang, verpflichtet er sich zur Vergütung des Beratungs- und Gestaltungshonorars zuzüglich des bis dahin angefallenen Nebenleistungs- und Kostenaufwands.

6. Sonderleistungen, Neben- und Reisekosten
Sonderleistungen wie das Ändern von Entwürfen und Texten werden nach Zeitaufwand gesondert berechnet. Ausgaben für Material, Versand, Porto, Telefon und Fahrten, die im Zusammenhang mit dem Auftrag entstehen und mit dem Auftraggeber abgesprochen wurden, sind vom Auftraggeber zu erstatten.

7 Fälligkeit der Vergütung
7.1 Rechnungsbeträge der Auftragnehmerin sind innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum zur Zahlung fällig, falls keine anderslautenden Vereinbarungen getroffen wurden.

7.2 Soweit nicht anders vereinbart, ist die Auftragnehmerin berechtigt, eine Vorauszahlung von 50 % des voraussichtlichen Rechnungsbetrags nach Auftragserteilung zu verlangen. Wird die bestellte Arbeit in Teilen abgenommen, so ist eine Teilvergütung jeweils bei Abnahme des Teiles fällig. Erstreckt sich ein Auftrag über einen längeren Zeitraum, ist die Auftragnehmerin berechtigt, angemessene Abschlagszahlungen zu verlangen, und zwar 1/3 der Gesamtvergütung bei Auftragserteilung, 1/3 nach Fertigstellung von 50 % der Arbeiten und 1/3 nach Ablieferung.

7.3 Die bestellten Entwürfe und Textarbeiten gelten als angenommen, wenn der Auftraggeber die Annahme wortwörtlich erklärt, wenn er die Entwürfe und Texte widerspruchslos entgegennimmt und/oder Entwürfe und Texte verwendet.

8. Gewährleistung / Haftung
8.1 Die Auftragnehmerin verpflichtet sich, die ihr übertragenen Arbeiten sorgfältig und nach bestem Wissen auszuführen. Sie haftet nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit für entstandene Schäden an ihr überlassenen Vorlagen, Dateien etc.

8.2. Die Auftragnehmerin haftet nicht für die rechtliche Zulässigkeit und die markenrechtliche Eintragungsfähigkeit ihrer Arbeiten.

8.3 Vor der Veröffentlichung hat der Auftraggeber die Texte auf sachliche und formale Richtigkeit zu prüfen und zu genehmigen. Mit der Genehmigung geht die Haftung für die sachliche und formale Richtigkeit der Texte an den Auftraggeber über.

8.4 Beanstandungen offensichtlicher Mängel sind innerhalb von 14 Tagen nach Übergabe des Werkes schriftlich oder per E-Mail bei der Auftragnehmerin geltend zu machen. Beanstandungen sind zu richten an: Mag. Karin Guldenschuh-Vonach, Büro für Kommunikation, Neudorfstraße 5, 6922 Wolfurt, E-Mail-Adresse: karin@guldenschuh.at.

8.5 Die Auftragnehmerin haftet nicht für Erfüllungsgehilfen. Wohl aber verpflichtet sie sich, ihre Erfüllungsgehilfen sorgfältig auszusuchen.

8.6 Gibt die Auftragnehmerin nötige Fremdleistungen in Auftrag, so sind die Beauftragten keine Erfüllungsgehilfen. Hierbei haftet die Auftragnehmerin nur für ihr eigenes Verschulden und grob fahrlässiges Verhalten.

8.7 Der Versand der Arbeiten erfolgt auf alleinige Gefahr und Rechnung des Auftraggebers.

9 Gestaltungsfreiheit und Vorlagen
9.1 Im Rahmen des Auftrags besteht Gestaltungsfreiheit. Reklamationen hinsichtlich der künstlerischen Gestaltung sind ausgeschlossen. Wünscht der Auftraggeber nach Freigabe von Konzeption und Text zusätzliche Änderungen, so muss er dafür die Mehrkosten tragen.

9.2 Verzögert sich die Durchführung des Auftrags aus Gründen, die der Auftraggeber zu vertreten hat, so kann die Auftragnehmerin eine angemessene Erhöhung der Vergütung verlangen. Bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit kann sie auch Schadenersatzansprüche geltend machen.

9.3 Der Auftraggeber versichert, dass er zur Verwendung aller der Auftragnehmerin übergebenen Vorlagen und Dokumente berechtigt ist, insbesondere die erforderlichen urheberrechtlichen Nutzungsrechte hat. Sollte er entgegen seiner Versicherung nicht zur Verwendung berechtigt sein, stellt der Auftraggeber die Auftragnehmerin von allen Ersatzansprüchen Dritter frei.

10. Belegmuster
Vor Ausführung der Vervielfältigung und Veröffentlichung der Werke sind der Auftragnehmerin Korrekturmuster vorzulegen. Von den vervielfältigten Arbeiten überlässt der Auftraggeber der Auftragnehmerin mindestens zwei einwandfreie Exemplare unentgeltlich. Die Auftragnehmerin ist berechtigt, dieses zum Zwecke der Eigenwerbung zu verwenden.

11. Geheimhaltung
Die Auftragnehmerin hält alle ihr bekanntwerdenden Geschäftsvorgänge des Auftraggebers strikt geheim. Diese Verpflichtung erstreckt sich über die Dauer dieser Vereinbarung hinaus.

12. Schlussbestimmungen
Erfüllungsort und Gerichtsstand ist der Sitz der Auftragnehmerin. Es gilt das Recht der Republik Österreich.

Wolfurt, im März 2018